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KochKultur Leimen - Gemeinsames Kochen; Arabisches Essen aus Syrien & Irak

Benefizkonzert bringt 2.100 € Erlös des Herbstkonzerts kommt der Leimener Flüchtlingshilfe zu Gute

Oberbürgermeister Hans Reinwald freute sich sichtlich, als er am 13. Dezember 2016 im Spiegelsaal des Rathauses einen Spendenscheck über die stolze Summe von 2.100 € entgegen nehmen konnte.

Die Summe war vom Kulturnetzwerk Leimen gespendet worden und bildete den Erlös des jährlichen Herbstkonzertes, der von HeidelbergCement großzügig aufgerundet wurde.

Mitgewirkt hatten daran die Stadt- und Feuerwehrkapelle, das Christliche Zentrum Heidelberg und die Flüchtlingshilfe, die AWO Leimen, der PZW Sängerbund, die Musikschule Leimen, die Liedertafel Leimen und die Gruppe „Les Troubadours“.

OB Reinwald dankte allen Beteiligten für deren Engagement. Es zeige, dass man in Leimen Solidarität und Verantwortungsgefühl gegenüber seinen Mitmenschen habe und sich dafür auch einsetze. Die Veranstaltung habe ein hohes Niveau gezeigt und sich zu Recht bereits im Vorfeld einer regen Nachfrage erfreut. Robert Kumler von der Liedertafel umriss das Ziel der Veranstaltung in einfachen Worten: „Mit dem Herbstkonzert wollen wir eine kulturelle Veranstaltung in Leimen bieten, die es auch kleineren Musikvereinen, die sich eine eigene Veranstaltung nicht leisten können oder wollen, ermöglicht, vor größerem Publikum aufzutreten. Der Zuspruch von Seiten der Öffentlichkeit zeigt uns, dass wir mit diesem Konzept richtig liegen. Besonders gefreut haben wir uns alle über die Teilnahme des Kinderchores der Flüchtlingshilfe. Die kleinen Sängerinnen und Sänger habe damit deutlich gemacht, dass man sich bei uns einbringen will.“

Gudula Weigel-Riemann, die den Scheck entgegennahm, dankte im Namen der Flüchtlinge und deren Familien. Mit dem Geld könnte man vor allem Kindern den einen oder anderen kleinen Wunsch erfüllen. Für das kommende Jahr steht bereits fest, dass man das Konzert wieder abhalten wird, als Termin ist der 8. Oktober 2017 geplant.

Oberbürgermeister Hans D. Reinwald nimmt den Spendescheck des Kulturnetzwerk Leimens entgegen

Unterstützungsangebote für Flüchtlingshelfende und Freizeitbegleitende

    Der Flyer als PDF-Datei zum ausdrucken -bitte anklicken-

Alle Informationen zu den Flüchtlingen in der Großen Kreisstadt Leimen

Die Große Kreisstadt Leimen will all jene, die zu uns kommen, Gastgeber und Schutzraum sein.  Flüchtlinge, die mit ihrem Wissen und Können in unsere Stadt kommen, sind deshalb nicht als gesonderte Gruppe anzusehen, sondern als Zugewanderte, die für eine bestimmte Zeit oder dauerhaft Bürgerinnen und Bürger in Leimen sind.
 
 

Flüchtlinge in der Anschlussunterbringung in Leimen – Stadt findet geeignete Unterbringung

Weiterhin geeigneter Wohnraum gesucht

In Leimen befinden sich derzeit in vom Rhein-Neckar-Kreis angemieteten Unterkünften über 600 Flüchtlinge nahezu jeden Alters und aus vielen Krisenregionen der Welt. Sie werden nach der Erstaufnahme durch das Regierungspräsidium Karlsruhe vom zur vorläufigen Unterbringung zuständigen Rhein-Neckar-Kreis in den Kreisgemeinden untergebracht. Monatlich muss der Landkreis zur Zeit ein Obdach bis zu 1.000 weitere Flüchtlinge bereit stellen und ist daher bemüht, geeignete Unterkünfte in allen Städten und Gemeinden zu finden. Darüber wurde bereits mehrfach und ausführlich in der Tagespresse berichtet.

 

Die Unterbringung von Asylbewerbern und Flüchtlingen erfolgt in Baden-Württemberg nach dem Flüchtlingsaufnahmegesetz. Danach werden die betreffenden Personen zunächst in staatlichen Gemeinschaftsunterkünften (in Leimen beispielsweise in der Travemünder Straße) untergebracht. Unter bestimmten Voraussetzungen - beispielsweise nach Abschluss des Asylverfahrens ohne Ausreise- oder Abschiebungsmöglichkeit - müssen die Flüchtlinge dann die Gemeinschaftsunterkunft verlassen und werden nach einer Quote zur sog. "Anschlussunterbringung" auf alle Städte und Gemeinden des Rhein-Neckar-Kreises verteilt, die dann für deren Unterbringung zuständig sind, so auch die Stadt Leimen.

 

Dass dies in einem ohnehin angespannten Wohnungsmarkt – Leimen wurde bekanntlich von der Landesregierung im letzen Jahr entsprechend eingestuft – mit großen Schwierigkeiten verbunden ist und die Leimener Stadtverwaltung vor eine äußerst schwierige Aufgabe stellt, dürfte einleuchten.

 

Vor diesem Hintergrund prüft die Stadtverwaltung derzeit nach entsprechender Abstimmung mit dem Gemeinderat wie jede andere Stadtverwaltung in Deutschland jedes in Frage kommende Objekt im gesamten Stadtgebiet auf seine Verwendungsmöglichkeit und führt Gespräche mit den Eigentümern. Eine frühzeitige Bekanntgabe von potenziellen Objekten würde die Verhandlungsposition der Stadt gefährden, was nicht im Sinne des Steuerzahlers sein kann. Die Gespräche führen jedoch verständlicherweise nicht immer zu einer Einigung, so dass es im Vorfeld kontraproduktiv wäre, eine entsprechende Liste zu veröffentlichen, deren endgültige Umsetzung schließlich niemand vorhersehen kann.

 

Leider herrscht gerade in diesem sensiblen Bereich manchmal das „St.-Florians-Prinzip“, so dass eine frühzeitige Bekanntgabe eines möglichen Objekts nur zu meist unnötiger Aufregung der jeweiligen Anwohner führen würde, die sich nach einem Fehlschlag in den Verhandlungen dann als überflüssig herausstellte.

 

Die Stadtverwaltung kann daher erst nach erfolgreichem Abschluss von Verhandlungen Details hierzu bekanntgeben. Im Bereich der Danziger Straße sind diese Verhandlungen nun abgeschlossen worden. Damit kann dort nach und nach für ca. 70 Flüchtlinge Wohnraum geschaffen werden, um diesen Menschen das gesetzlich vorgeschriebene „Dach über dem Kopf“ anbieten zu können. Aufgrund der baulichen Gegebenheiten wird die Stadt in diesem Anwesen vornehmlich für eine Unterbringung von Familien sorgen können.

 

Alle Anwohnerinnen und Anwohner werden um Verständnis gebeten. Es wäre schön, wenn unsere so vielfach bewiesene Willkommenskultur und Hilfsbereitschaft gegenüber diesen armen und schwer geprüften Menschen, die bei uns Zuflucht vor Krieg, Verfolgung, Folter und Hunger suchen, weiterhin ausgeübt würde. Viele Bürgerinnen und Bürger engagieren sich bereits und zeigen eine große menschliche Herzensgüte - Ihnen gilt unser großer Dank!

 

Die Stadt Leimen ist für weitere Angebote für geeignete Wohnungen oder Häuser im gesamten Stadtgebiet sehr dankbar und wird diese vertraulich behandeln.

Mitteilung der Flüchtlinge aus dem Camp in Leimen zu den Vorkommnissen in Köln

 Leimen, 11. Januar 2016

Nicht nachlassende Hilfe der Leimener Bürger für die Flüchtlinge

"Eine Riesen-Überraschung", so der DRK-Vorsitzende Matthias Frick: "die Hilfe ist unglaublich positiv!". Der Hilfeaufruf des Deutschen Roten Kreuzes in Leimen sorgte für fast einhundert Koffer, sehr viele Spiele, Bälle und weitere Hilfsmittel, die jeweils am Tag nach der Spende an die Flüchtlinge in der Travemünder Straße weitergeleitet wurde. "Man darf nicht vergessen, dass jeder hier untergebrachte Bewohner eine eigene Geschichte hat. Es sind nicht die Menschen, die auf der Suche nach dem Geld oder der erfolgreichen Zukunft sind. Es sind intelligente Menschen, mit viel Respekt, die sich einzeln für eine schwierige, aber sicherere Zukunft entschieden haben. Diese Menschen suchen Frieden, gerechte Behörden und sind den Weg der Flucht gegangen, um Schlägen der eigenen Polizei oder Militärs zu entgehen. Es sind Menschen, die in vielen Berichten gesehen haben, dass es auf dieser Welt auch Orte gibt, an denen es keine Verfolgung gibt und man seine Meinung frei äußern darf. Es sind Menschen mit Hoffnung, die bereit sind, mit nichts an einem völlig fremden Ort neu anzufangen, ohne die vertraute Umgebung, ohne Freunde und Familie. Es sind viele davon, die aber auch gerade Freunde und /oder ihre Familie verloren haben.

Man kann hier nicht schwarz/weiß zeichnen. Es sind Menschen, die an einen Ort gekommen sind, von dem gesagt wird, es wäre eine Demokratie, ein freier Ort, an dem es Gesetze gibt, die für jeden gelten. Diese Menschen sind dorthin gegangen, wo sie Fairness erwarten und sich einbringen wollen. Eigentlich eine tolle Start-Voraussetzung", so Matthias Frick weiter. Seine Worte sind auch ein Appell, ein Appell an die Leimener, sich Gedanken zu machen, was unsere Gesellschaft ausmacht. Vielleicht ist der Zeitpunkt der Weihnachtszeit auch richtig, mal zu prüfen, wie viel von all dem selbstverständlich ist, was man einfach gewohnt ist. "Unser Leben in dieser deutschen Gesellschaft mit dieser Sicherheit, das ist nicht selbstverständlich", so Sandra Bähr, die Leimener DRK-Bereitschaftsleiterin.

Vergangenen Samstag fand wieder eine kleine Hilfsaktion des DRK in der Flüchtlingsunterkunft in Leimen statt. Völlig unspektakulär gab es Waffeln mit Puderzucker, für viele etwas Neues, aber Leckeres. Ähnlich wie eine von zwei Aktionen, an denen es Döner in der Halle gab, einfach ein kleines Zeichen der Hoffnung für die Bewohner in der Unterbringung des Rhein-Neckar-Kreises. So wurden weitere Flüchtlinge in der Halle untergebracht. Matthias Frick sieht dies nicht positiv: "Ich habe viel Verständnis für den Rhein-Neckar-Kreis, nur diese Unterkunft ist nun am Limit. Gerade in der jetzigen Jahreszeit ist Bewegung für die Bewohner in der Unterkunft extrem wichtig, es ging weiterer Raum für sportliche Bewegung verloren. Jeder kann sich vorstellen, was es bedeutet, wenn um die 450 Männer im besten Alter in einer Halle untergebracht sind. Es besteht die Gefahr des Lager-Kollers, hier müssen wir helfen und entgegen wirken." Der DRK-Gruppenführer Kai Brümmer rundet das Ganze ab, "unsere Aktionen geben den Bewohnern Vertrauen und Hoffnung, ein Licht am Horizont, eine Aufmerksamkeit, eine Wertschätzung. Für uns nicht viel, für alle hier in der Halle Hoffnung. Wir machen so weiter!"

Benefizkonzert für Flüchtlingshilfe Leimen: Übergabe des Erlöses

Am Dienstag, dem 15. Dezember 2015 bildete der Spiegelsaal des historischen Leimener Rathauses den schönen und angemessenen Rahmen für eine Spendenübergabe an die Flüchtlingshilfe Leimen. Zugunsten der Flüchtlingshilfe hatte es am 14. November ein wunderbares Benefizkonzert der Leimener Musik- und Gesangsvereine und -chöre in der Herz-Jesu-Kirche gegeben. Die Besucherinnen und Besucher waren anstelle eines Eintritts zu Spenden aufgerufen.

 

Koordiniert vom Kulturnetzwerk Leimen und unterstützt durch die örtlichen Filialen der Volksbank Kurpfalz und Sparkasse Heidelberg sowie vom Leimener Werk von HeidelbergCement fand das Konzert großen Zuspruch. Die Mitwirkenden waren:

  • GV Liedertafel 1896 Leimen
  • Kath. und Ev. Kirchenchor Leimen
  • Les Troubadours
  • MGV 1867 Leimen
  • Musikschule Leimen
  • Sängerbund der Vereinsgemeinde Zementwerk 1903 & AWO Leimen
  • Stadt- und Feuerwehrkapelle Leimen e.V.

 

Die Spenden  und der am Konzertabend durch die Bewirtung erwirtschaftete Erlös wurden von der Volksbank Kurpfalz, der Sparkasse Heidelberg sowie durch HeidelbergCement in Leimen großzügig aufgerundet und betrugen schließlich stattliche 2.600 Euro.

Allen sei von Herzen für ihre Unterstützung für die engagierte Flüchtlingshilfe in Leimen gedankt !

                 Die Schecks wurden im Spiegelsaal des historischen Rathauses übergeben

Spendenaufruf des DRK Leimen

Bälle und Kartenspiele für Flüchtlinge gesucht!

Derzeit sind über 300 Flüchtlinge in Leimen untergebracht. Die Männer kommen aus den unterschiedlichsten Ländern wie Afghanistan, Irak, Syrien, ....

 

Die Unterbringung an einem Ort ist kein leichtes Unterfangen. Ohne Beschäftigung entsteht Langeweile.

 

Die verschiedenen eingebundenen Verantwortlichen (RNK, Stadt, Flüchtlingshilfe, DRK, usw.) versuchen dem durch Angebote wie Stadtführungen o.ä. entgegenzuwirken.

 

Das Rote Kreuz hat einige Fußbälle, Federballschläger, Volleybälle in die Halle gebracht, die sehr intensiv genutzt werden. Auch Brettspiele wie Schach, Backgammon, Mühle und „Mensch ärgere dich nicht“ werden intensiv gespielt. Jedoch sind hiervon nur wenige Spiele vorrätig.

 

Um die sportliche Betätigung weiter zu fördern, sucht das Rote Kreuz folgende Sportartikel, Spiele und Materialien:

Fußbälle

Volleybälle

Basketbälle

Tischtennisschläger

Tischtennisbälle

Federballschläger

Federbälle

Cricketspiele

Männer(sport)schuhe Gr. 40-44

Auch Brettspiele wie Schach, Mühle, Backgammmon werden sehr gerne angenommen.

 

Um die wenige Habe in den Mehrbettquartieren individuell zu sichern, wären Koffer sehr willkommen. Es ermöglicht den Flüchtlingen sich einen kleinen eigenen Bereich einzurichten.

 

Da das DRK Leimen nicht fest besetzt ist, nehmen wir Spenden sehr gerne an, müssen nur leider hierzu telefonisch einen Termin absprechen. Um die Abgabe zu vereinfachen, nimmt folgende Stelle Spenden zu den regulären Öffnungszeiten an:

 

Hallenbad Leimen, Kasse im Eingangsbereich

Dienstag, Mittwoch und Freitag von 06:00 - 21:00 Uhr
Samstag und Sonntag von 08:00 - 18:00 Uhr

 

Das Rote Kreuz freut sich auch über Ihre finanzielle Hilfe!

 

Spenden auf einem speziellen Konto, kommen direkt den Flüchtlingen in Leimen zu Gute. Hier werden dringend benötigte Materialien beschafft und direkt übergeben.

Daher bittet Sie das Deutsche Rote Kreuz Leimen um Spenden auf das Spendenkonto bei der Sparkasse Heidelberg,

 

IBAN-Konto DE23 67250020 0000 807508

 

Bei Spenden über 100 Euro erstellen wir eine Spendenquittung, hierzu benötigen wir jedoch Ihre vollständige Anschrift, die Sie uns gerne per Mail zusenden können: leitung@drk-leimen.de. Bei Spenden darunter reicht Ihr Überweisungsnachweis zur Vorlage bei dem Finanzamt. Das DRK Leimen ist zur Förderung des Wohlfahrtswesens durch das Finanzamt Heidelberg zur Erstellung von abzugsfähigen Spendenquittungen berechtigt.