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Interkulturelles Handarbeiten im Wollstübchen in Leimen

 

Einladung zum Interkulturellen Handarbeiten im "Wollstübchen Leimen"

Die Einladung wendet sich an Frauen aller Nationalitäten, die gerne handarbeiten, miteinander ins Gespräch kommen und nach Wunsch gemeinsam Handarbeitsprojekte machen wollen.

 

Wir treffen uns immer am ersten und dritten Montag des Monats um 16.00 Uhr im Wollstübchen in der Bürgermeister-Lingg-Straße 14 in Leimen.

 

Die Teilnahme ist kostenlos.

 


Der Interkulturelle Handarbeitstreff beendet seine Sommerpause. Hier die Termine bis Ende des Jahres

 

Montag, 17.10.2016

Montag, 07.11.2016

Montag, 21.11.2016

Montag, 05.12.2016

Montag, 19.12.2016

(jeweils ab 16.00 Uhr im Wollstübchen, Bgm.-Lingg-Str. 14, Leimen)


 

Ferienzeit - Wanderzeit

Aktion "Einkaufsnetze häkeln"

 

Wir konnten bei mehreren Veranstaltungen, im Eine-Welt-Laden und im Wollstübchen Leimen viele der selbstgehäkelten Netze verkaufen. Dank den Häklerinnen und den Käuferinnen!

 

Wir freuen uns sehr, dass wir für die „Tafel Leimen“ 

den bisherigen Erlös in Höhe von 200 Euro an Frau Hack überreichen konnten. Dazu noch einige schön bunte Netze.

 

Wir setzen die Aktion fort und würden uns sehr freuen, wenn Sie entweder mithäkeln oder eifrig Netze kaufen.

 

Sie tun sich, den Mitmenschen und der Natur Gutes!

 

Kommen Sie bitte zum Häkeln im Rahmen des „Interkulturellen Handarbeitens“  2 mal im Monat ins Wollstübchen in der Bürgermeister-Lingg-Strasse 14 !

 

Die Netze sind erhältlich im Wollstübchen in Leimen und  im Eine-Welt-Laden in der Alten Fabrik in St.Ilgen. Ebenda in Kürze bei der Kerwe St.Ilgen und eine Woche danach am Stand des Eine-Welt-Ladens  auf der Weinkerwe in Leimen.

Botanische Führung in Leimener Gewannen mit Dr. Ulrike Schofer

 

Bei unerwartet schönem Wetter starteten an der Endhaltestelle der Straßenbahn in Leimen   23 Pflanzenfreunde, um mit Frau Dr. Schofer die Pflanzenwelt entlang dem Lehrpfad des Obst-, Wein- und Gartenbauverein Leimens, dem Weinweg und dem idyllischen Röhrgrund zu erkunden. Ins Auge fiel sofort an einem Zaun die große Kletterpflanze namens Zaunrübe,  die in allen Teilen sehr giftig ist und aus deren Knollen Medizin gegen Rheuma hergestellt wird. Unmittelbar daneben die ungefährliche Knoblauchsrauke. Wenn man ihre Blätter zerreibt, riecht es nach Knoblauch. Sie findet als Würzpflanze mehr und mehr wieder in der Küche Verwendung. Sie wirkt außerdem leicht harntreibend und schleimlösend.

 

Ein paar Schritte weiter eine kleine blühende Pflanze, die keine/r als Feldsalat erkennt. Die Rosen am Rand betrachtend erklärte Frau Dr.Schofer die Methoden, Rosenöl herzustellen, und erzählte von ihrem österlichen Ausflug in die bulgarischen Rosentäler. An einem Hartriegelbaum vorbeigehend, erfuhren wir, dass wie z.B. die Hortensie auch diese Pflanze eine Scheinblüte hat, um die Insekten anzulocken, die wirkliche Blüte sitzt ganz klein in der Dolde. Überhaupt wurde einem auf dem Weg mal wieder bewusst, was die Natur alles anstellt, um die Fortpflanzung sicherzustellen.

 

Eine Wiese liegt weiß schimmernd in der Sonne, alles Gänseblümchen! Was hat es für einen schönen passenden Namen: Lateinisch: Bellis perennis, auf Deutsch „ausdauernde Schöne“. An einem Walnussbaum bewunderten wir den weiblichen Blütenstand versehen mit einem kleinen „Federwuschel“, damit die Bestäubung besser funktioniert.  Bei einem großen Wiesensalbei, einem Lippenblütler mit dem typischen vierkantigen Stängel, konnten wir den sog. Schlagbaummechanismus bewundern als Frau Dr. Schofer mit einem kleinen Stöckchen so tat als ob ein Insekt die Blüte besuchte.  Auch wenn sie als Expertin bedauernd feststellen musste, dass die Vielfalt der Pflanzen deutlich nachgelassen hat, ist es für den Laien immer wieder unfassbar, was alles dicht gedrängt beieinander wächst.

 

Auf der Tour durchquerten wir die Gewanne Unterer und Oberer Emmertsrain, Oberer Engelsbrunnen, Oberer Weißenberger, so genannt wegen des weißen Mergels im Boden. Den „Knollen“, was so viel bedeutet wie „Hügel im Hügel“, lassen wir über uns liegen. Frau Dr. Schofer gibt uns zum Abschluss noch den Tipp, auf die oft seltsamen Namen der Raststätten und Parkplätze an den Autobahnen zu achten, es handelt sich oft um Gewannnamen.  

 

Es waren nun schon zum dritten Mal unverändert lehrreiche und unterhaltsame Stunden in angenehmer Gesellschaft und schöner Natur. Herzlichen Dank an Frau Dr. Schofer für ihr ehrenamtliches Engagement!

Lokale Agenda Leimen

 

 

 
 
V O R W O R T
Im Oktober 2002 wurde in Leimen die lokale Agenda auf den Weg gebracht.
 
In den Arbeitgruppen:
 
- Bürgerschaftliches Engagement
- Stadtplanung Stadtentwicklung
- Energie und Verkehr
 
wirken viele engagierte Bürgerinnen und Bürger aktiv am Agenda-Prozess mit und haben bereits einige Projekte realisiert.
 
Unter anderem wurden Putzpartys auf verschiedenen Gemarkungsteilen durchgeführt, die Grünanlage am Rathausplatz mit einem
Brunnen und Sitzgelegenheiten verschönert, Jugendliche bei der Suche von Ausbildungsplätzen begleitet, eine Fahrradwegweisung
geplant und teilweise realisiert, ein EINE WELT LADEN eröffnet.
 
Mitmacher und Mitarbeiter sind in den Gruppen jederzeit willkommen.
 
Ansprechpartner bei der Stadtverwaltung Leimen ist:
Herr Frank TIMMERS, Tel. 06224/704-273
 
Frau Ingrid BOCK, Tel. 06224/704-239

 

 

 

Projekt Agenda 2010 (Pdf-Datei/Acrobat Reader)

Ansprechpartner:
Familie RIEMANN
Tel:06224/77649

WOLL-SPENDE

   

Machen Sie eine

WOLL – SPENDE!

Die Wolle für die Aktion „Netze häkeln“ ist aufgebraucht.

 

Wir benötigen nun wieder für soziale Zwecke Wolle!

 

Bitte bringen Sie sie ins „Wollstübchen“ in der Bürgermeister-Lingg-Str.14 in Leimen

oder

in den Eine-Welt-Laden in St.Ilgen

 

Wir danken Ihnen!

Warum immer Ein-Weg-Tüten? Lasst uns Einkaufsnetze häkeln!

 
 
 
 
WIR HABEN NOCH GARN!
 
Wollen Sie für einen guten Zweck zuhause ein Netz häkeln? Dann bitte einfach Wolle und Anleitung im „Wollstübchen“ in Leimen holen.
Ort u. Zeit:Bürgermeister-Lingg-Str.14,
Mo-Sa 10 -12 Uhr (außer Mi) und Mo, Do, Fr 16-18 Uhr.
 
Bitte die fertigen Netze vor der Leimener Kerwe am 20.09.2014 ins “Wollstübchen“ oder an der Kerwe zum Stand des Eine-Welt-Ladens vor dem Rathaus bringen.
 
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Häkeln und danken Ihnen herzlich!
 
Die Netze können Sie auf der Kerwe kaufen!

 

Wandern mit Karte und Kompass

Hatten wir ein Glück mit dem Wetter! Noch 5 vor 2  Regen und Donnergrummeln und dann 3 Stunden Sonnenschein.  So konnten die  Kinder auf der Bank unterm Baum am Naturfreundehaus im Trockenen die ersten Informationen von Georg Riemann bekommen. Er zeigte, was alles auf einer Wanderkarte zu sehen ist, wie ein Kompass funktioniert und wie die Wegmarkierungen auf den Wegen zu verstehen sind.  Und er erzählte u.a. seltsame Dinge wie man sich ganz grob behelfen kann, wenn man keine Hilfsmittel zur Hand hat, z.B. dass bei Baumstümpfen die Jahresringe auf der Nordwestseite am dichtesten sind oder dass die Ausgangslöcher bei den Ameisenhaufen meist auf der Südseite sind, weil dort die Puppen zum Trocknen ausgelegt werden. Er erklärte, wie man Sonne und Uhr zur Orientierung benutzen kann und dass das auch bei bedecktem Himmel geht, weil der Schatten in entgegengesetzter Richtung zur Sonne steht.

Leider befand sich auf der kleinen Wanderung zur Hirschgrundhütte weder ein geeigneter Baumstumpf noch ein Ameisenhügel. Auf dem Weg wurde eifrig geprüft, ob der  Kompass die richtige Richtung zeigte, was nur dann klappte, wenn man ihn nicht zu unsanft behandelte. Eine junge Dame, beladen mit Büchern, sorgte dafür, dass nebenbei Bäume bestimmt wurden. Das Tierbuch konnte mangels Getier keine Anwendung finden.

Im Gegensatz zu den Jungs fanden die Mädchen den wetterbedingten Urwaldpfad zur Verlobungsseiche nicht so toll. Dafür freuten sich alle die Wege abwärts zur Hütte am Gossenbrunnen zu sprinten, wo Hans Nägele  zum Abschied  zwei Lieder spielte. Wir danken den Kindern für den schönen gemeinsamen Nachmittag und Christa und Hans Schwegmann für ihre Unterstützung beim Begleiten der Kinder.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Bild: Die Kinder die mit der "Leimener-Lokalen-Agenda-Gruppe" bei Ihrer Wanderung an der Hirschgrundhütte angekommen sind;
(links im Bild) Herr Nägele, (dritte v. links) Frau Weigel-Riemann -Lokale Agenda-

 

Leimen gehört zum Naturpark Neckartal-Odenwald

 

Was der Naturpark ist und was er tut, berichtete die Geschäftsführerin des Naturparks, Frau  Cordula Samuleit, am 21.7.2014 im Naturfreundehaus „Am Gossenbrunnen“ den  interessierten Zuhörern.

Der Naturpark Neckartal-Odenwald ist der nördlichste der 7 Naturparks in Baden-Württemberg. Er grenzt an Bayern und Hessen. Er umfasst 152 000 ha.

 

Der Naturpark wird als Verein geführt. Seine Mitglieder sind aber nicht wie üblich Privatpersonen, sondern 54 Städte/Gemeinden und die beiden Landkreise Neckar-Odenwald und Rhein-Neckar. Die Gemeinden bezahlen einen Mitgliedsbeitrag. Sie werden dafür fachlich vom Naturpark bei naturnahen Projekten unterstützt und können finanzielle  Förderung bekommen.

 

Die Geschäftstelle befindet sich im Thalheim’schen Haus in Eberbach.. Außer deren Verwaltung und der Werkstatt ist im Haus das sehenswerte Naturpark-Zentrum., das nach Neugestaltung der Ausstellung im September wieder geöffnet werden soll.

Ein Naturpark eignet sich in besonderem Maße für die Erholung der Bevölkerung. Von daher wird alles getan, das Wandern zu fördern, z.B. über Markierung der Wege durch Wegewarte, über Wandertafeln, die z.T. in Holz in der Werkstatt erstellt und gemalt werden, über amtliche Wanderkarten und über die elektronische Wanderhilfe www.wanderwalter.de.

 

Wege für Mountainbiker gehören auch zum Angebot.

 

Der Naturpark fühlt sich verantwortlich für die Erhaltung einer naturnahen, historisch gewachsenen Kulturlandschaft.  Von daher werden Gemeinde-Projekte, die sich mit Streuobstwiesen, Hecken , u.ä. befassen, vom Naturpark unterstützt und finanziell gefördert.  Außerdem wird die regionale Landwirtschaft ins rechte Licht gerückt, und zwar seit einigen Jahren über Naturparkmärkte ( Am 12.10.2014 das 3. Mal in Leimen.) und über Brunchs auf dem Bauernhof (Am 3.8.2014 bei Geflügelhof  Ziegler/ Mauer und Klosterhof Neuburg/Ziegelhausen).

 

Außerdem bietet der Naturpark nicht nur in seinem Zentrum in Eberbach, sondern über vielfältiges Informationsmaterial und über seine Homepage  www.naturpark-neckartal-odenwald.de  gute Tipps für jeden von uns. 

 

Wanderwege in Leimen

"Wanderbares Leimen"

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